
Hornisgrinde-Wolf an der Badener Höhe: Susannes Wanderung ohne Wolfssichtung
Am 20. September 2026 waren Susanne und Donald Pennet von Grindi-Wolf gemeinsam im Nationalpark Schwarzwald unterwegs. Die Wanderung führte vom Plättig zur Badener Höhe und durch einen Teil des Lebensraums des Hornisgrinde-Wolfs GW2672m. Obwohl sich beide mehrere Stunden im Gebiet aufhielten, kam es zu keiner Sichtung des Wolfs.
Solche Nullbeobachtungen gehören zur Dokumentation auf Grindi-Wolf.de. Nicht nur Begegnungen mit dem Hornisgrinde-Wolf sind relevant, sondern auch die vielen Stunden, in denen Menschen denselben Naturraum nutzen, ohne dem Wolf zu begegnen.
„Aber genau diese Nullbeobachtung ist eigentlich etwas wunderbar Positives.“
— Susanne, 20.09.2026
Susannes Erfahrungsbericht: Mein Ausflug zur Badner Höhe im Nationalpark Schwarzwald

Am 20.09.2026 war ich in der Früh mit Donald im Nationalpark Schwarzwald unterwegs, um vom Plättig zur Badner Höhe zu wandern.
Was für eine wunderschöne Tour! Besonders begeistert haben mich die schmalen, urigen Pfade. Überall lag tiefgrünes Moos, und links und rechts wuchsen unglaublich große Farne. An manchen Stellen war der Wald geprägt von einem dichten, üppigen Unterwuchs und auch teilweise schwer einsehbaren Waldflächen.
Während des Laufens stieg mir immer wieder dieser ganz typische, intensive Duft von Waldboden und Pilzen in die Nase. Wenn man die Augen offenhielt, konnte man am Wegrand auch richtig viele entdecken – darunter sogar einige wunderschöne, leuchtend rote Fliegenpilze.
Bei so viel unberührter Natur musste ich auch an den Hornisgrinde-Wolf denken, den viele liebevoll „Grindi“ nennen. Grindi habe ich übrigens noch nie gesehen, auch heute nicht. Aber genau diese Nullbeobachtung ist eigentlich etwas wunderbar Positives: Sie zeigt, dass er einfach ein scheues Wildtier ist, das seinen eigenen Raum braucht.
Für mich sind diese gelungenen Nullbeobachtungen der beste Beweis dafür, dass eine friedliche Koexistenz zwischen Mensch und Wildtier absolut möglich ist.
Umso weniger verstehe ich, warum man den Hornisgrinde-Wolf nicht einfach ganz in Ruhe lassen kann. Warum überhaupt ständig über eine Vergrämung oder Schlimmeres nachgedacht und berichtet wird, ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar.
Er tut doch niemandem etwas und zieht einfach nur friedlich seine Kreise in seinem Revier. Er gehört hierher und hat jedes Recht, ungestört im Nationalpark zu leben.
Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass er da draußen ist – und ich hoffe sehr, dass der Mensch einsichtig wird und ihm diesen Platz auch zugesteht.
„Für mich sind diese gelungenen Nullbeobachtungen der beste Beweis dafür, dass eine friedliche Koexistenz zwischen Mensch und Wildtier absolut möglich ist.“
— Susanne
Redaktionelle Einordnung: Nullbeobachtungen und Koexistenz beim Hornisgrinde-Wolf

Susannes Bericht beschreibt dieselbe Wanderung, die auf Grindi-Wolf.de bereits aus der Perspektive von Donald Pennet dokumentiert wurde. Beide Beobachtungen stimmen in einem zentralen Punkt überein: Während der mehrstündigen Wanderung im Gebiet der Badener Höhe gab es keine Sichtung des Hornisgrinde-Wolfs.
Susanne verbindet diese Erfahrung ausdrücklich mit dem Gedanken der Koexistenz. Sie schreibt:
„Grindi habe ich übrigens noch nie gesehen, auch heute nicht.“
Genau diese Perspektive ist für unsere Dokumentation relevant. Eine Nullbeobachtung beweist nicht, dass Begegnungen ausgeschlossen sind. Sie dokumentiert aber einen ebenso realen Teil der Situation: Menschen bewegen sich im Lebensraum des Hornisgrinde-Wolfs, ohne dass daraus zwangsläufig eine Begegnung entsteht.
Grindi-Wolf dokumentiert deshalb nicht nur Sichtungen von GW2672m, sondern auch persönliche Erfahrungsberichte und Nullbeobachtungen. Dadurch entsteht ein breiteres Bild davon, wie Menschen und Wolf denselben Naturraum im Nordschwarzwald nutzen.
Hornisgrinde-Wolf an der Badener Höhe: vier Stunden im Wolfsgebiet ohne Sichtung
Grindi-Wolf: Susannes Bericht vom 09.09.2026 – Hochkopf, Pfriemackerkopf und Bettelmannskopf
Grindi-Wolf: Keine Sichtung bei Wanderung rund um den Hochkopf am 04.09.2026