
Grindi-Wolf: Susannes Bericht vom 09.09.2026 – Hochkopf, Pfriemackerkopf und Bettelmannskopf
Bei der Wanderung am 09.09.2026 über Hochkopf, Pfriemackerkopf und Bettelmannskopf wurde der Grindi-Wolf nicht gesehen. Susanne dokumentiert ihre Beobachtungen entlang der Strecke und beschreibt ihren persönlichen Wunsch nach einer dauerhaften Koexistenz mit dem Hornisgrinde-Wolf im Schwarzwald.
- Grindi-Wolf: keine Sichtung während der Wanderung
- Hochkopf, Pfriemackerkopf und Bettelmannskopf: Wandergebiet am 09.09.2026
- Frühere Wanderungen: ebenfalls keine Begegnung mit dem Hornisgrinde-Wolf
- Schafe und Ziege: erneut auf einer eingezäunten Fläche am Hochkopf beobachtet
- Koexistenz: Susanne spricht sich für ein dauerhaftes Zusammenleben mit dem Wolf im Schwarzwald aus
Keine Sichtung des Grindi-Wolfs – Gedanken zur Koexistenz im Nordschwarzwald
Gestern war ich wieder mit dabei, beim Laufen rund um den Hochkopf. Ich nutze dort oben einfach gerne auch das Reizklima als gesundheitliche Unterstützung, weil es meinem Immunsystem richtig guttut. Wildtiere hatte ich keine gesehen.
Aufgefallen sind mir nur Spuren von Wildschweinen, welche die Erde am Wegrand aufgewühlt hatten. Es ist schon beeindruckend, welche Kraft dahinterstecken muß, um so einen manchmal harten und dichten Boden durchzuwühlen. Das fasziniert mich immer wieder.
Auch den Hornisgrinde-Wolf habe ich nicht gesehen. Bei meinen früheren Wanderungen, welche auch zu unterschiedlichen Zeiten stattfand, bin ich dem Wolf auch noch nie begegnet.
Ist es daher nicht ein bisschen lächerlich, wenn wir es nicht schaffen, mit einem Wolf in so einem großen Gebiet wie dem Schwarzwald zusammenzuleben bzw. in Koexistenz mit dem Wolf zu leben?
In Ländern Afrikas leben arme Bauern in direkter Nachbarschaft mit Elefanten. Ein einziger Elefant kann die Existenz einer Familie in Minuten zerstören. Doch statt die Tiere einfach abzuschießen, kämpfen die Menschen dort für eine friedliche Koexistenz.
Sie schützen ihre Plantagen mit genialen, gewaltfreien Mitteln: Sie bauen Zäune aus Bienenstöcken oder nutzen den scharfen Geruch von Chili, um die Dickhäuter friedlich auf Distanz zu halten
Manchmal müssen wir den Blick weiten, um zu sehen, wie kleinlich wir oft reagieren.
Schafe und Ziegen am Hochkopf – für Susanne ist Koexistenz mit Grindi möglich
Weiter auf dem Weg haben wir wieder die Ziege und Schafe oben am Hochkopf gesehen.Die Tiere hatten wieder eine große eingezäunte Fläche zur Verfügung. Auch vier weitere Wanderer hatten die Tiere beobachtet.
Es war wieder eine schöne Wanderung, auch wenn wir diesmal anders gelaufen sind, trotzdem wieder beeindruckend und wild.
Ich finde eine dauerhafte Koexistenz mit Grindi erfordert keine Wunder, sondern einfach nur ein bisschen von dem Respekt und dem Willen, den uns andere Völker jeden Tag erfolgreich vorleben.
Der Schwarzwald ist groß genug für uns alle.
Anmerkung von Grindi-Wolf.de
Dieser Beitrag gibt die persönlichen Beobachtungen, Erfahrungen und die Meinung von Susanne wieder. Die Veröffentlichung dient der Dokumentation unterschiedlicher persönlicher Erfahrungen rund um den Hornisgrinde-Wolf. Aussagen und Bewertungen des Gastbeitrags entsprechen nicht automatisch der Position von Grindi-Wolf.de.
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