
Hornisgrinde-Wolf: Wo könnte die Vergrämung im Nationalpark Schwarzwald stattfinden?
Grindi-wolf.de beobachtet im September 2026 mögliche Bereiche einer geplanten Vergrämung des Hornisgrinde-Wolfs GW2672m im Nationalpark Schwarzwald. Donald Pennet dokumentiert dabei ausschließlich von regulär zugänglichen Wegen aus. Die möglichen Vergrämungsbereiche sind nicht bestätigt, sondern ergeben sich aus Beobachtungen vor Ort. Ziel ist Transparenz – nicht die Störung oder Behinderung einer Maßnahme.
Mögliche Vergrämung des Hornisgrinde-Wolfs: beobachten, dokumentieren, nicht eingreifen
Der Nationalpark Schwarzwald hat weitere Versuche angekündigt, den Hornisgrinde-Wolf zu vergrämen. Wo und wann diese stattfinden sollen, ist öffentlich nicht bekannt.
Wir beobachten deshalb derzeit einige Bereiche besonders aufmerksam. Grundlage sind Veränderungen, die wir vor Ort wahrnehmen – darunter Kameras sowie Wege, die inzwischen gesperrt sind.
Daraus lässt sich nicht ableiten, dass dort tatsächlich eine Vergrämung stattfindet. Es erlaubt lediglich eine Arbeitshypothese darüber, welche Bereiche dafür infrage kommen könnten.
„Wir wollen eine mögliche Vergrämung weder verhindern noch stören. Wir wollen beobachten und dokumentieren.“ — Donald Pennet
Gerade weil unterschiedliche Formen der Vergrämung diskutiert werden, halte ich Transparenz für wichtig. Sollten Maßnahmen durchgeführt werden, sollte später nachvollziehbar sein, was tatsächlich geschehen ist.

Warum bleiben die Wanderwege geöffnet?
Hier entsteht für mich eine offene Frage.
Einerseits wird darum gebeten, den Wolf und mögliche Maßnahmen nicht zu stören. Andererseits bleiben reguläre Wanderwege in diesem Gebiet für Besucher zugänglich. Der Nationalpark veröffentlicht bestehende Wegesperrungen und fordert ausdrücklich dazu auf, diese sowie das Wegegebot einzuhalten.
Am 18.09.2026 waren trotz schlechten Wetters mehrere Wanderer unterwegs. Auch im Naturfreundehaus hielt sich eine Gruppe auf.
Wenn die Anwesenheit von Menschen eine konkrete Vergrämung erheblich beeinträchtigen würde, stellt sich deshalb die Frage, ob eine vorübergehende Sperrung der betreffenden Wege nicht die eindeutigere Regelung wäre.
„Ein geöffneter Wanderweg ist kein geheimer Einsatzraum. Aber geöffnet bedeutet nicht, dass wir den Wolf suchen oder einer Maßnahme folgen.“ — Donald Pennet

Unsere Regeln sind eindeutig
Für grindi-wolf.de gilt:
Auf den Wegen bleiben. Gesperrte Wege nicht betreten. Kameras und andere Einrichtungen nicht berühren. Den Wolf weder suchen noch verfolgen oder anlocken. Einsatzkräfte und mögliche Vergrämungsmaßnahmen nicht behindern.
Das Nachstellen, Anlocken und Füttern von Wölfen ist nach den veröffentlichten Nationalparkregeln ausdrücklich untersagt.
„Beobachtung ist keine Intervention. Sie schafft Transparenz.“
Reguläre Routen zum Beobachten des Nationalparks
Wer das Gebiet selbst erleben möchte, sollte nicht nach dem Wolf suchen, sondern reguläre Wanderwege nutzen und aufmerksam beobachten, was im Wald geschieht.
Sand → Plättig
Die Verbindung parallel zur Straße.
Plättig → Badener Höhe
Weiter über die regulären Wanderwege zur Badener Höhe.
Badener Höhe → Richtung Seekopf
Dem bestehenden Wanderweg in Richtung Seekopf folgen.
Badener Höhe → Herrenwies
In Richtung Seekopf besteht eine Verbindung durch den Wald hinunter Richtung Herrenwies. Der Abschnitt ist teilweise steil; in Gegenrichtung verlangt der Aufstieg entsprechend Kondition.
Vor jeder Wanderung sollte die aktuelle Wegesperrung des Nationalparks geprüftft werden; der Nationalpark weist darauf hin, dass Sperrungen auch kurzfristig erfolgen können.
Transparenz bedeutet auch Zurückhaltung
Wir werden keine konkreten Wolfsstandorte veröffentlichen. Ebenso werden wir mögliche Vergrämungsbereiche nicht als bestätigte Einsatzorte darstellen.
Das ist kein Widerspruch.
Transparenz bedeutet nicht, jede Information öffentlich zu machen. Sie bedeutet, Beobachtbares sauber zu dokumentieren, Hypothesen als Hypothesen zu kennzeichnen und Grenzen einzuhalten.
„Langsam gehen. Auf den Wegen bleiben. Nichts stören. Beobachten und dokumentieren.“ — Donald Pennet
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