GW2672m und der Nationalpark: die dokumentierte Lücke 2024–2025
Das auffällige Verhalten des Wolfs GW2672m im Nordschwarzwald ist kein neues Phänomen des Jahres 2026. Nach Angaben der FVA wurde bereits im Januar 2024 erstmals eine Häufung entsprechender Beobachtungen registriert.
Ab Mitte 2024 versuchte das Land, den Wolf zu fangen und zu besendern. Ziel war es, anschließend gezielte Vergrämungsmaßnahmen durchführen zu können.
Was ist für 2024 und 2025 dokumentiert?
Wir haben gezielt nach zeitgenössischen Veröffentlichungen des Nationalparks Schwarzwald aus den Jahren 2024 und 2025 gesucht.
Bislang konnten wir keine Veröffentlichung finden, die in diesem Zeitraum spezifische Maßnahmen zur Besucherinformation oder Besucherlenkung wegen GW2672m dokumentiert – etwa besondere Hinweisschilder, gezielte Informationen für Hundebesitzer oder temporäre räumliche Maßnahmen.
Das bedeutet nicht, dass solche Maßnahmen nicht stattgefunden haben. Es bedeutet, dass wir dafür bislang keine zeitgenössische öffentliche Dokumentation gefunden haben.
2026 verändert sich die Dokumentation
Im Februar 2026 werden spezielle Hinweisschilder im Wolfsgebiet öffentlich dokumentiert.
Am 7. August 2026 schreibt der Nationalpark selbst, seine Aufklärungsarbeit sei „in den vergangenen Wochen sehr intensiviert“ worden. Im Bereich Hornisgrinde und Herrenwies informierten nun Schilder die Besucher über das richtige Verhalten.
Gleichzeitig erklärt der Nationalpark, dass das auffällige Verhalten des Wolfs bereits seit mehr als drei Jahren beobachtet werde.
Die offene Frage
Welche spezifischen Maßnahmen zur Information und Lenkung von Besuchern wurden im Zusammenhang mit GW2672m bereits 2024 und 2025 durchgeführt?
Falls entsprechende Veröffentlichungen, Schilder, Informationsmaßnahmen oder andere dokumentierte Maßnahmen aus diesem Zeitraum existieren, möchten wir sie in diese Chronologie aufnehmen.
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