Grindi Wolf Schwarzwald – GW2672m einfach erklärt

Hornisgrinde-Wolf „Grindi“ – Ranzzeit 2026/27: Diesmal können wir vorbereitet sein

Der Hornisgrinde-Wolf „Grindi“ (GW2672m) lebt im Nordschwarzwald. Während der Ranzzeit 2026/27 können Begegnungen mit Menschen und besonders mit Hunden wieder wichtiger werden. Diesmal haben wir Zeit, uns vorzubereiten: durch ruhige Präsenz, kontrollierte Hunde, Abstand zum Wolf und Menschen, die wissen, wie sie sich bei einer Begegnung verhalten.

Diesmal können wir vorbereitet sein

Bei der vergangenen Ranzzeit entstanden Situationen, auf die viele Menschen nicht vorbereitet waren.

Jetzt kennen wir das Thema.

Und wir haben bis zum Winter Zeit.

Dafür braucht es keine große Organisation. Menschen, die ohnehin auf der Hornisgrinde und in der Umgebung unterwegs sind, können helfen.

Weiter wandern. Aufmerksam sein. Richtig reagieren.

Präsenz ist wichtig

Wir brauchen keine Menschen, die Grindi suchen.

Wir brauchen Menschen, die ganz normal dort unterwegs sind und wissen, worauf es ankommt.

Wer einmal pro Woche wandert, kann genauso dazugehören wie jemand, der nur gelegentlich kommt.

Präsenz bedeutet nicht Beobachtung des Wolfs. Präsenz bedeutet informierte Menschen in der Landschaft.

Fünf einfache Dinge

1. Geh weiter wandern.
Normale, ruhige Präsenz ist gut.

2. Halte deinen Hund bei dir.
Besonders während der Ranzzeit sollte der Hund jederzeit kontrollierbar sein.

3. Suche Grindi nicht.
Eine Sichtung ist kein Grund, den Wolf zu suchen oder ihm zu folgen.

4. Gib ihm Raum.
Bei einer Begegnung Abstand halten und die Situation nicht unnötig verlängern.

5. Gib das Wissen weiter.
Ein kurzes Gespräch mit anderen Wanderern kann bereits helfen.

Niemand muss sich organisieren

Es braucht keine Patrouillen und keine festen Gruppen.

Wenn viele Menschen, die sowieso im Gebiet unterwegs sind, wissen, wie sie sich verhalten sollen, entsteht etwas viel Wertvolleres:

eine ruhige, informierte Präsenz.

Unser Ziel für den Winter

Grindi soll Wolf bleiben können.

Menschen sollen weiter wandern können.

Hunde sollen sicher geführt werden.

Und aus einer zufälligen Begegnung soll möglichst kein vermeidbarer Konflikt entstehen.

Wir können Grindi nicht steuern. Aber wir können unser eigenes Verhalten steuern.

Grindi und Hunde während der Ranzzeit

Was tun bei einer Begegnung mit dem Hornisgrinde-Wolf?

Warum ruhige Präsenz auf der Hornisgrinde wichtig ist

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