Grindi Wolf Schwarzwald – GW2672m einfach erklärt

Helmut Dammann-Tamke und die Berliner Wildschweine: Was passiert, wenn jagdliche Regulierung auf befriedete Flächen trifft?

Helmut Dammann-Tamke, Präsident des Deutschen Jagdverbandes, vertritt im WELT-Interview die Position, dass Wildtierbestände aktive Regulierung durch Jagd benötigen. Der Fall der Berliner Wildschweine zeigt, wie dieser Grundsatz auf eine Stadt trifft, in der reguläre Jagd auf einem Großteil der Fläche rechtlich gar nicht stattfinden kann.

Bestätigungswissen

Governance-Objekt

Wildtiermanagement des Deutschen Jagdverbandes

Jagd

Hege

Bestandsregulierung

Schutz von Kulturräumen

Gesellschaftliche Legitimation

Governance-Objekt

Rechtlicher Status Berlins

Befriedetes Gebiet

Keine reguläre Jagd

Stadtjäger als Ausnahme

Zustimmung der Grundstückseigentümerin erforderlich

Governance-Objekt

Bestandsentwicklung laut NABU Berlin

Bejagung seit den 1990er Jahren

Bestände wachsen trotzdem

Angepasstes Verhalten

Toleranz gegenüber Menschen

Governance-Objekt

Aussage eines Berliner Stadtjägers

Verluste durch Bejagung

Kompensatorische Reproduktion

Mögliche Kontraproduktivität der Bejagung

Entscheidungswissen

Governance-Objekt

Argumentationskette Dammann-Tamke

Wildbestand wächst

Jagd wird notwendig

Regulierung des Bestands

Schutz der Kulturlandschaft

Governance-Objekt

Voraussetzung der Argumentationskette

Jagd muss ausübbar sein

Berlin ist überwiegend befriedet

Voraussetzung nicht erfüllt

Allgemeine Regel und Berliner Fall fallen auseinander

Governance-Objekt

Offene Frage zur Wirksamkeit

Bejagung findet statt

Kompensatorische Reproduktion

Unklare Bestandsreduktion

Weitere Faktoren: Nahrungsangebot, Abfallmanagement

Beziehungswissen

Governance-Objekt

Dammann-Tamke ↔ Rechtlicher Rahmen Berlins

Jagdliche Notwendigkeit (Position)

Befriedetes Gebiet (Rechtslage)

Beide bestehen nebeneinander

Kein Widerspruch, unterschiedliche Ebenen

Governance-Objekt

NABU ↔ Bestandsentwicklung

Bejagung findet statt

Bestände wachsen dennoch

Keine Widerlegung der Regulierungsnotwendigkeit

Relativierung der alleinigen Wirksamkeit

Governance-Objekt

Stadtjäger ↔ Reproduktionsdynamik

Aussage aus der Jägerschaft selbst

Kompensatorische Reproduktion

Weder Ablehnung noch Alleinlösung der Jagd

Governance-Objekt

Wildschwein-Habituation ↔ Wolf-Habituation

Wiederholte gefahrlose Begegnung

Abnehmende Fluchtdistanz

Gelerntes Verhalten

Gleiches Muster bei unterschiedlichen Arten

Governance-Objekt

Verantwortung ↔ Zuständigkeitsebenen

Jägerschaft

Grundstückseigentümer

Kommune

Abfallwirtschaft

Rechtlicher Status befriedeter Flächen

Quellen: WELT-Interview mit Helmut Dammann-Tamke; Berlin.de (Rechtslage Jagdwesen, Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf); NABU Berlin; Presseberichte zu Berliner Stadtjägern.

Helmut Dammann-Tamke zur jagdlichen Regulierung von Wildbeständen in Berlin

Helmut Dammann-Tamke im WELT-Interview: Wildtiermanagement zwischen Jagd und befriedeten Flächen

Stadtjäger in Berlin: Wer darf wann und unter welchen Auflagen schießen?

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