Helmut Dammann-Tamke und die Berliner Wildschweine: Was passiert, wenn jagdliche Regulierung auf befriedete Flächen trifft?

Helmut Dammann-Tamke, Präsident des Deutschen Jagdverbandes, vertritt im WELT-Interview die Position, dass Wildtierbestände aktive Regulierung durch Jagd benötigen. Der Fall der Berliner Wildschweine zeigt, wie dieser Grundsatz auf eine Stadt trifft, in der reguläre Jagd auf einem Großteil der Fläche rechtlich gar nicht stattfinden kann.

Bestätigungswissen

Governance-Objekt

Wildtiermanagement des Deutschen Jagdverbandes

↓

Jagd

↓

Hege

↓

Bestandsregulierung

↓

Schutz von Kulturräumen

↓

Gesellschaftliche Legitimation

Governance-Objekt

Rechtlicher Status Berlins

↓

Befriedetes Gebiet

↓

Keine reguläre Jagd

↓

Stadtjäger als Ausnahme

↓

Zustimmung der Grundstückseigentümerin erforderlich

Governance-Objekt

Bestandsentwicklung laut NABU Berlin

↓

Bejagung seit den 1990er Jahren

↓

Bestände wachsen trotzdem

↓

Angepasstes Verhalten

↓

Toleranz gegenüber Menschen

Governance-Objekt

Aussage eines Berliner Stadtjägers

↓

Verluste durch Bejagung

↓

Kompensatorische Reproduktion

↓

Mögliche Kontraproduktivität der Bejagung

Entscheidungswissen

Governance-Objekt

Argumentationskette Dammann-Tamke

↓

Wildbestand wächst

↓

Jagd wird notwendig

↓

Regulierung des Bestands

↓

Schutz der Kulturlandschaft

Governance-Objekt

Voraussetzung der Argumentationskette

↓

Jagd muss ausübbar sein

↓

Berlin ist überwiegend befriedet

↓

Voraussetzung nicht erfüllt

↓

Allgemeine Regel und Berliner Fall fallen auseinander

Governance-Objekt

Offene Frage zur Wirksamkeit

↓

Bejagung findet statt

↓

Kompensatorische Reproduktion

↓

Unklare Bestandsreduktion

↓

Weitere Faktoren: Nahrungsangebot, Abfallmanagement

Beziehungswissen

Governance-Objekt

Dammann-Tamke ↔ Rechtlicher Rahmen Berlins

↓

Jagdliche Notwendigkeit (Position)

↓

Befriedetes Gebiet (Rechtslage)

↓

Beide bestehen nebeneinander

↓

Kein Widerspruch, unterschiedliche Ebenen

Governance-Objekt

NABU ↔ Bestandsentwicklung

↓

Bejagung findet statt

↓

Bestände wachsen dennoch

↓

Keine Widerlegung der Regulierungsnotwendigkeit

↓

Relativierung der alleinigen Wirksamkeit

Governance-Objekt

Stadtjäger ↔ Reproduktionsdynamik

↓

Aussage aus der Jägerschaft selbst

↓

Kompensatorische Reproduktion

↓

Weder Ablehnung noch Alleinlösung der Jagd

Governance-Objekt

Wildschwein-Habituation ↔ Wolf-Habituation

↓

Wiederholte gefahrlose Begegnung

↓

Abnehmende Fluchtdistanz

↓

Gelerntes Verhalten

↓

Gleiches Muster bei unterschiedlichen Arten

Governance-Objekt

Verantwortung ↔ Zuständigkeitsebenen

↓

Jägerschaft

↓

Grundstückseigentümer

↓

Kommune

↓

Abfallwirtschaft

↓

Rechtlicher Status befriedeter Flächen

Quellen: WELT-Interview mit Helmut Dammann-Tamke; Berlin.de (Rechtslage Jagdwesen, Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf); NABU Berlin; Presseberichte zu Berliner Stadtjägern.

Helmut Dammann-Tamke zur jagdlichen Regulierung von Wildbeständen in Berlin

Helmut Dammann-Tamke im WELT-Interview: Wildtiermanagement zwischen Jagd und befriedeten Flächen

Stadtjäger in Berlin: Wer darf wann und unter welchen Auflagen schießen?

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