26. April 2026

Vortrag: Mensch–Wildtier-Management

mit Peter Sürth (Ing. Animal Management)
26.04.2026 · 19:00 · Jaegersteig (Restaurant)


Ein Abend mit Peter Sürth, in dem auch der Hornisgrinde Wolf als Teil der aktuellen Diskussion aufgegriffen wurde.

Eindrücke aus dem Vortrag

Der Vortrag von Peter Sürth bewegte sich entlang der Frage, wie das Zusammenleben von Mensch und Wildtier organisiert werden kann. Mehrfach fiel der Gedanke, dass es weniger um das einzelne Tier geht, sondern um den Umgang des Menschen mit dem System.

Im Verlauf des Abends wurde auch der Hornisgrinde Wolf als aktueller Bezugspunkt erwähnt und in die allgemeine Diskussion eingebettet.

Ein wiederkehrendes Motiv war der Begriff „Management“ als Organisation eines Miteinanders. Dabei wurde nicht nur von Eingriffen gesprochen, sondern auch von Gestaltung und Anpassung bestehender Strukturen.

Einige Punkte aus dem Abend:

  • Der Umgang mit Wildtieren wird als lernbarer Prozess beschrieben
  • Bestehende Systeme (Jagd, Weidehaltung) stehen im Fokus der Anpassung
  • Technische Mittel wurden als mögliche Unterstützung erwähnt
  • Verantwortung wurde nicht allein einzelnen Gruppen (z. B. Schäfer) zugeordnet

Themenfelder

Im Verlauf wurden verschiedene Aspekte angesprochen:

  • Tradition und Wandel
    Alte Strukturen wurden genannt, gleichzeitig der Hinweis, dass Veränderungen notwendig sind
  • Selbstregulation
    Es wurde darauf hingewiesen, dass Wildtiere eigene Mechanismen der Regulierung haben
  • Ökologische Zusammenhänge
    Der Wolf wurde im Kontext von Systembalance und Auswirkungen auf Tierbestände erwähnt, einschließlich der Einordnung rund um den Hornisgrinde Wolf
  • Ressourcen und Verteilung
    Fragen nach Nutzung, Biomasse und Kreisläufen kamen zur Sprache

Beispiele und Verweise

Der Vortrag bezog sich auf praktische Erfahrungen und internationale Beispiele:

  • Erfahrungen aus der Feldarbeit von Peter Sürth
  • Hinweise auf Entwicklungen in Europa
  • Vergleich unterschiedlicher Lebensräume und Systeme

Weidetierhaltung und Schutz

Ein weiterer Teil des Abends berührte die Weidetierhaltung:

  • Offenhaltung von Flächen und Nutzung von Lebensräumen
  • Anpassungsbedarf in bestehenden Systemen
  • Herdenschutzmaßnahmen wurden angesprochen
    • z. B. Zäune und deren Grenzen in bestimmten Geländeformen

Offene Punkte

Am Ende standen eher Fragen als abschließende Antworten:

  • Wie verändern sich bestehende Strukturen weiter?
  • Welche Rolle spielt Anpassung im Alltag?
  • Wie kann ein langfristiger Umgang mit Wildtieren aussehen?
  • Welche Rolle spielt der Hornisgrinde Wolf im lokalen Kontext?

Kurzfazit

Der Abend mit Peter Sürth (Ing. Animal Management) zeigte verschiedene Perspektiven auf das Thema Mensch–Wildtier.
Der Hornisgrinde Wolf war dabei Teil der aktuellen Diskussion und wurde in einen größeren Zusammenhang gestellt.

Kulturlandschaft im Nordschwarzwald: Zwischen Anspruch und Realität

Weiderecht und alte Traditionen

Weiderecht unter Wolfsdruck

Zurück

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Dieses Feld ist ein Pflichtfeld

Dieses Feld ist ein Pflichtfeld

Dieses Feld ist ein Pflichtfeld

Bei der Übermittlung Ihrer Nachricht ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

Sicherheitsüberprüfung

Ungültiger Captcha-Code. Versuchen Sie es erneut.

©Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten.

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.