1. Mai 2026

Sozial Walking System · Wildkorridor Untersmatt–Hundseck im Raum Hornisgrinde (Mai 2026)

Sozial Walking am Hundseck (17. Mai 2026) folgt den Übergangszonen zwischen Untersmatt, Hochkopf und Mehliskopf. Fokus: ruhige Präsenz entlang bekannter Wildwechsel im Umfeld des Hornisgrinde-Wolfs.

Kontext: Korridorstruktur Nordschwarzwald

er Bereich zwischen Untersmatt – Hundseck – Hochkopf – Mehliskopf bildet einen funktionalen Bewegungsraum:

  • Mehrere parallele Routen zwischen Hornisgrinde und Mehliskopf
  • Hohe Dichte an Hochsitzen → strukturelle Beobachtungspunkte
  • Ausgeprägte Wildwechsel entlang Hangkanten und Übergängen
  • Anbindung an Schwarzwaldhochstraße (B500) → Stör- und Bewegungsachse

Interpretation: kein einzelner Punkt, sondern vernetzter Korridor mit wiederkehrenden Übergängen

Aktuelle Lage (Mai → Herbst)

  • Status: Hornisgrinde-Wolf aktuell nicht sichtbar / untergetaucht
  • Zyklus: Bewegungsmuster kehren typischerweise saisonal zurück
  • Zeitfenster: Herbst (ab Oktober) = erhöhte Relevanz für Nutzung der Korridore

Strukturell:
Nicht der Wolf verändert das System → Nutzung der Übergänge bleibt konstant

Sozial Walking am Hundseck · 17. Mai 2026

Treffpunkt: Parkplatz unterhalb der Skipiste am Hundseck
Zeit: 9:30 – ca. 12:30
Rahmen: festes Schuhwerk, Hunde angeleint möglich

Systemfunktion: Sozial Walking im Korridor

Sozial Walking wirkt nicht punktuell, sondern als verteilte Präsenz entlang von Übergängen:

  • Präsenz entlang Wildwechsel → leichte Verschiebung von Bewegungsentscheidungen
  • Ruhige Nutzung bestehender Wege → keine Eskalation, keine Störung
  • Wiederholung über Zeit → Mustererkennung (für Mensch und Tier)
  • Sichtbarkeit im Raum → bekannte Passagen werden als genutzt wahrgenommen

Wichtig:
Keine Eingriffe, keine Steuerung → nur passive, konsistente Präsenz

Raumlogik: Wo wir uns bewegen

Fokusbereiche entlang bestehender Wege:

  • Übergang Untersmatt → Hochkopf
  • Flankenbereiche Hochkopf → Hundseck
  • Routen Richtung Mehliskopf
  • Nähe Sand / B500 als Querachse

Diese Zonen entsprechen wiederkehrenden Bewegungskorridoren im Raum Hornisgrinde.

Beobachtung statt Einfluss

  • Wir bleiben auf Wegen
  • Wir lesen Gelände, keine Interpretation vor Ort erzwingen
  • Hunde: Teil der Präsenz, nicht als Werkzeug
  • Ziel: Verstehen von Raumstruktur und Nutzung

Einordnung (Hornisgrinde / Grindi)

Die Erfahrungen aus der Phase um den Wolf „Grindi“ (GW2672m) haben gezeigt:

  • Entscheidungsräume entstehen entlang klar definierter Übergänge
  • Wahrnehmung im Raum ist ungleich verteilt (Hotspots)
  • Präsenz wirkt über Wiederholung, nicht Intensität

Sozial Walking greift genau hier an:
nicht Ereignisse begleiten, sondern Strukturen sichtbar machen

Social Walking · Erste gemeinsame Wanderung im Obergaistal (Bad Herrenalb)

Hornisgrinde Wolfstagebuch · Wolfs­geschehen Deutschland 01.05.2026 · Sozial Walking als neuer Ansatz im Raum Bad Herrenalb und Obergaistal

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